Freiwillige Feuerwehr Leonberg

Entstehungsgeschichte der Sportgruppe


 

Der Einsatzalltag stellt oft hohe Belastungen an die Feuerwehrleute. Vielfältige und anspruchsvolle Leistungen setzen eine gute körperliche Verfassung voraus. Der in der heutigen Gesellschaft verbreitete Bewegungsmangel und damit einhergehendes Übergewicht so mancher Feuerwehrleute veranlasste das Land Baden-Württemberg im Jahre 2002 die sogenannte STATT-Studie (Studie zur medizinischen Belastung von Atemschutzgeräteträgern) durchzuführen. Sie belegte, dass Feuerwehrangehörige bei Atemschutzübungen und Einsätzen psychisch und körperlich stark belastet werden und sehr oft im oberen Grenzbereich der Belastung arbeiten

Diese eindeutigen und teilweise alarmierenden Ergebnisse haben das Innenministerium von Baden-Württemberg, die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal, die Unfallkasse UKBW und den Landesfeuerwehrverband reagieren lassen. Anfang Oktober 2004 startete die Aktion "Fit for Fire Fighting" - ein Trainingsprogramm, dass auch interessierte Nicht-Sportler zum Mitmachen anleitet, ohne sie zu überfordern.

Ziel und Zweck war und ist, Ausdauersport und gesundheitsbewusste Ernährung ins Bewusstsein der Feuerwehrleute treten zu lassen und dadurch eine Verhaltensänderung herbeizuführen, die nicht durch "Dienstanweisung" angeordnet ist. Die Gründe zur Beteiligung sollen vielmehr Einsicht und Eigeninteresse sein. Ob die Teilnehmer joggen, Rad fahren, walken, schwimmen oder die Sportarten kombinieren wollen, ist ihnen überlassen. "Spitzensportler-Leistungen" sollen dabei zurück stehen.

Zielsetzung der Aktion ist es, die Feuerwehrangehörigen - und idealerweise auch Familienangehörige - dauerhaft zu sportlichen Betätigung zu motivieren. Dieses regelmäßige Training soll Kondition und Beweglichkeit steigern und den Umgang mit alltäglichen (Einsatz-) Belastungen verbessern.

Die Sportgruppe der Feuerwehr Leonberg hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses Ziel langfristig umzusetzen.